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Zerotrust.GlobalScalingTheorier1.1 - 29 Jul 2005 - 08:01 - TWikiGuesttopic end

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GlobalScalingTheorie(.pdf), in english GlobalScalingTheory?.pdf by Libarynth:AndreWaser

Pulled this from http://www.aw-verlag.ch but this seems down atm and restructuring. Apparently the stuff should be available again soon from http://www.global-scaling-verein.de

For more information see e.g. GlobalScaling

Anyway, here comes the quotation data from the Article:

Zur Strukturbildung benötigt es grundsätzlich ein rückgekoppeltes System, das heißt, ein System das seinen Ausgang oder einen Teil davon wieder an den Eingang zurückgibt. An dieser Stelle ist das Studium des Artikels Autopoietische Systeme [43] empfohlen.

pg. 9


Welches Modell soll nun für die Beschreibung der Mediumsschwingung zur Strukturbildung heran-gezogen werden?

Die schwingende Perlenschnur

Zur Beantwortung dieser Frage wird in der Global Scaling Theorie das Modell der schwin-genden Perlenschnur herangezogen. Das Modell der Perlenschnur ist verbal genauer als das Modell einer schwingenden Saite, obwohl es bei näherer Betrachtung auf das selbe hinausläuft. Wichtig ist die Feststellung, daß die Perlen beliebige Werte (Massen) und beliebige Abstände voneinander annehmen können. Dies ist bei einer Saite natürlich auch der Fall, denn diese besteht letztlich auch nur aus Atomen.

Damit sich eine Schwingung ausbreiten und erhalten kann, ist es zudem erforderlich, daß die Saite oder Perlenschnur endlich lange ist, daß sie irgendwo eingespannt ist und dass ihr zur Überwindung der Eigenverluste ständig Energie hinzugefügt wird.

Das Problem der schwingenden Saite wurde in der Physik für den absoluten Spezialfall einer homogenen, isotropen und kontinuierlichen (nicht granularen) Saite gelöst, für deren Schwingung ferner gilt, daß die Funktion analytisch ist, das heißt keine Lücken aufweist und stetig ist. Die zugehörige partielle Differentialgleichung und deren Lösung ist seit 1747 von Jean le Rond d Alembert [1] bekannt und lautet für eine Raumdimension

2 2 2 2 y(x,t) y(x,t) ¶t ¶ = ¶x ¶ (1)

mit der allgemeinen Lösung

t) y(x, t)+ (x+ t)= g(x- f (2)

Der Schweizer Mathematiker Leonhard Euler [2] hat ein Jahr später eine leicht veränderte Gleichung angegeben mit 2 2 2 2 2 y(x,t) c 1 y(x,t) ¶t ¶ = ¶x ¶ (3) mit der allgemeinen Lösung y -ct) (x+ct)+ (x,t)= g(x f (4) Euler hingegen war daran interessiert, das Problem der schwingenden Saite auch für die Anfangsbedingungen zu lösen, bei denen die Funktion y(x, t) nicht stetig ist, denn dies ist beim sogenannten Zupfen der Saite mit einem spitzen Gegenstand der Fall. Doch erst mit der Analyse von Joseph Fourier 1807 konnte auch dieses Problem der nicht analytischen Funktionen mit Hilfe der Fourierzerlegung in eine unendliche Summe von analytischen Sinus- und Kosinusfunktionen gelöst werden [48] .

Der Leser wird es schon bemerkt haben, daß auch die Lösung nach Fourier streng be- trachtet nicht den Ansprüchen einer Naturwissenschaft genügen kann, denn unendliche Summen, die simultan also gleichzeitig gebildet werden müssen, ist ein Widerspruch in sich und kann so von der Natur auch nicht abverlangt werden.

Betrachten wir die Natur als granular aufgebaut, und das ist sie gemäß unserem heutigen Wissen auch, so sind alle analytischen Funktionen nur Näherungen. Nehmen wir es einmal etwas genau und betrachten statt einer stetigen Saite einmal eine Perlenschnur. Die einzelnen Perlen haben einmal alle die gleiche Masse, und werden durch gleich lange masselose Federn zusammengehalten, die dem linearen Hook schen Gesetz genügen. Die möglichen transversalen Eigenfrequenzen N der Perlenschnur nimmt nun mit der Anzahl Perlen N gleichmäßig zu. Bei der Eigenschwingung mit der höchsten Frequenz hat die Perlenschnur eine Zickzack Struktur und jede Perle befindet sich an einer maximal mögli- chen Auslenkung. Mehr Eigenfrequenzen hat die Schnur nicht. ...

pg. 9/10


Nur, im allgemeinen hat eine Perlenschnur nicht nur Perlen gleicher Masse und keine gleichmäßigen Abstände sondern alle Werte können als beliebig angenommen werden. Dieses komplexe Problem einer allgemeinen schwingenden Perlenschnur wurde in zwei Schritten gelöst. Im ersten Schritt suchte T. J. Stieltjes [39] im vorletzten Jahrhundert das Problem der Masseverteilung auf einer Geraden und fand als allgemeine Lösung die Form von Kettenbrüchen. Diese Untersuchungen gaben zwar Aufschluß über die Verteilung der Momente (Momentenproblem) entlang einer Gerade (oder Perlenschnur), nicht jedoch über deren dynamisches Verhalten.

Dann 1960 nahmen sich F. R. Gantmacher und M. G. Krein [11] dem Problem der kleinen Schwingungen mechanischer Systeme an und publizierten so nebenbei im Anhang II eine Arbeit mit der Überschrift Über eine bemerkenswerte Aufgabe für eine Perlenschnur und über Stieltjes sche Kettenbrüche . Darin verallgemeinern sie die Kettenbrüche von Stieltjes und geben ihnen eine physikalische Deutung.

(Einführung des Kettenbruches zu Bechreibung der schwingenden Perlenschnur)

pg. 11


Es folgt eine Einführung in Kettenbrüche allgemein)


Der Goldene Schnitt ist eine Größe, die sich in der Natur durch Evolutionsprozesse von selbst und vorzugsweise bildet. Stellen wir uns in Global Scaling die Natur als granular vor, oder anders gesagt, sei die Materie und die Energie der Natur zusammengesetzt aus den Gravitonen des Mediums, so ist jede Strukturbildung in der Natur letztlich eine endliche Ansammlung solcher Gravitonen. Die Natur kennt demnach keine gebrochenen Zahlen, sondern nur ganze Zahlen.

Die Natur kennt kaum unser zufällig gewähltes Dezimalsystem und die Darstellung des Goldenen Schnitts mittels einer gebrochenen Dezimalzahl. Die Natur arbeitet vielmehr durch konstruktives (aufbauendes) oder destruktiv (abbauendes) Wachstum, und dieses erfolgt durch Rekursion [43] . Die sehr einfache rekursive Gleichung (23) zeigt den evolutionären Vorgang sehr deutlich. Die Natur berechnet sich den Goldenen Schnitt mit dieser einfa- chen Regel Schritt für Schritt. Dazu braucht es Zeit, und mit jedem Durchlauf wird der Wert von flangsam erreicht.

Die Wichtigkeit dieser Erkenntnis darf nicht unterschätzt werden. Denn damit eine Re- kursion stattfinden kann, muß die Zeit in diesem Prozeß in Schritten (also in Quanten) verlaufen. Diese Erkenntnis ist wird durch Global Scaling unterstützt, wie wir später noch sehen werden.

pg. 16


Die Müller-Menge

Der genaue Global Scaling Kettenbruch

Wenden wir uns jetzt dem Global Scaling Kettenbruch zu. Die komplette Schreibweise ist

L 2 1 0 e e e e P Z Y X N N N N N ln + + + + = ÷ ø ö ç è æ L-1 O (36)

mit den Elementen

  • X: physikalische Größe
  • Y: (superstabiles) Eichmaß
  • Z: Formfaktor
  • P: Phase
  • e: Teilzähler, Basis des natürlichen Logarithmus e = [2; 1, 2, 1, 1, 4, 1, 1, 6, 1, 1, ...]
  • N0: freies Glied
  • Ni: Teilnenner
  • i: maßstabliche Ebene
  • L: Länge des Kettenbruchs

Physikalische Größe

Eine physikalische Größe repräsentiert, wie der Name schon sagt, eine physikalisch rele- vante oder existierende Größe. Diese Größe kann ein beliebiger Wert aus der Natur (Masse, Frequenz, etc.) sein oder eine Abmessung in einer Konstruktion u.s.w. Die physikalische Größe ist der Gegenstand der Berechnung mit Hilfe des GS Kettenbruchs.

Jede natürliche physikalische Größe kann nur mit einer endlichen Genauigkeit gemessen werden. Größen einer menschlichen Konstruktion können nur mit einer endlichen Präzision gefertigt werden. Aus diesem Grund wird für jede physikalische Größe ein Wertebereich festgelegt. Dieser Wertebereich ist durch zwei Grenzwerte abgesteckt. Der untere Grenz- wert hat die Bezeichnung Min (oder Inf von infinimum), der obere Max (oder Sub von supremum). Dadurch werden jeder realen physikalische Größe zwei Global Scaling Ketten- brüche zugeordnet, je einer für den oberen und für den unteren Grenzwert X_min und X_max.

Eichmaß

Zur linken Seite des Global Scaling Kettenbruchs gehört immer eine physikalische Größe und immer ein Eichmaß, wobei das Eichmaß für Mengen auch die Zahl 1 sein kann. Die Global Scaling Theorie entlehnt einen Teil ihres Namens aus der Physik der Elemen- tarteilchen. Ebenfalls von da bezieht die Theorie das stabilste bekannte Eichmaß. Es ist die Ruhemasse des Protons^[11]:

( ( [MeV] 28) [kg] 10 001) m p 0.000 0.000 938.27231± = 1.6726231± = -27 (37)

Die gängigen Eichmasse und deren Berechnung ist in Anhang 2 aufgeführt. Wie wir sehen, sind auch diese Eichmasse mit Toleranzen behaftet. Deshalb wird wie bei der physikali- schen Größe ein unterer Ymin und oberer Ymax Wert für das Eichmaß festgelegt.

pg 19


Die logarithmische Gerade

Die linke Seite des Global Scaling Kettenbruchs (36) also der Wert des Kettenbruchs ist als natürlicher Logarithmus dargestellt. Es ist also darauf zu achten, daß der Wert des Kettenbruchs nicht zur physikalischen Größe X proportional ist sondern zu deren natürli-chem Logarithmus. Deshalb spricht man statt von der linearen Zahlengerade von der logarithmischen Zahlengerade, oder einfach der logarithmischen Gerade.

Die Teilnenner

In einem allgemeinen Kettenbruch wären die Teilnenner Ni (i = 1, 2, ...) ganze Zahlen außer Null. In der Theorie Global Scalingwerden nur bestimmte Teilnenner zugelassen.

  • Das freie Glied N0 ist ein ganzzahliges Vielfaches von 3. Der Wert Null ist zugelassen.
  • Die Teilnenner Ni sind ganzzahlige Vielfache von 3. Die Werte 3, 0 und 3 sind nicht zugelassen. Wegen der Forderung nach der Konvergenz des Kettenbruchs sind nach dem Kriterium (32) von Pringsheim hingegen die kleinsten Werte von ½e+1½ zugelassen.

Diese Regel des ganzzahligen Vielfaches von 3 stellt einer der herausragenden Charakteris-tiken des Global Scaling Kettenbruchs dar. Sie stammt aus der Gruppentheorie und kann hier nicht weiter behandelt werden. Mit diesen Regeln für die Teilnenner und für das freie Glied N0 wird die logarithmische Gerade in Subintervalle geteilt. Das freie Glied N0 führt zu einer Lückenbildung auf der logarithmischen Gerade im Abstand von 3.

pg 20


Knotenpunkte

Die Bilder zeigen weiter, daß mit zunehmendem Betrag eines Teilnenners (Ni ® ¥) der Wert des Kettenbruchs sich praktisch nicht mehr ändert. Der Ke ttenbruch konvergiert gegen einen festen Wert. Dieser Wert wird in Global Scaling Knotenpunkt genannt. An einem Knotenpunkt Ni =¥ wird der Global Scaling Kettenbruch abgebrochen. Es sind auf jeder maßstablichen Ebene Knotenpunkte möglich.

Natürlich ist es in der später beschriebenen Anwendung dieses Kettenbruchs selten oder nie der Fall, daß Ni genau unendlich ist. Es reicht aber oft aus, Ni auf unendlich zu setzen und damit die Berechnung des Global Scaling Kettenbruchs abzubrechen, wenn |N_i| > 1000 ist.

pg 21


Fraktale Müller-Menge

Der Global Scaling Kettenbruch mit seinen Regeln für dessen Elemente quantisiert die logarithmische Gerade und bildet darin Lücken. Die Menge aller möglichen Werte des Global Scaling Kettenbruchs heißt Müller-Menge, benannt nach dessen Erfinder Ha rtmut Müller [18].

pg 23


Die Fraktaldimension ist nur dann identisch mit der räumlichen (geometrischen oder topo- logischen) Dimension, wenn die Mengen keine Lücken haben.

pg 24


Einfluß des Teilzählers auf das Müller-Fraktal

Der Teilzähler in einem Global Scaling Kettenbruch ist eine Konstante, muss aber nicht immer gleich der Eulerschen Zahl e sein. Es hat sich herausgestellt, dass mindestens drei Werte für den Teilzähler eine bestimmte Relevanz haben. Auf die theoretische Herleitung dieser drei Teilzähler müssen wir an dieser Stelle verzichten. Folgende Bedeutungen oder Anwendungen werden diesen drei Teilzählern zugeordnet:

  • 2.0 : Anwendung zur Optimierung technischer Systeme
  • e: Analyse natürlicher (lang evolvierter) Systeme
  • pi: Verwendung für Prognosen (in dieser Kurzbeschreibung nicht weiter ausge-führt)

pg 25


Erste Physikalische Interpretationen

Die stehende Gravitationswelle

Der Global Scaling Kettenbruch ist vom Modell der schwingenden Perlenschnur abgeleitet. Im Fall der Massengerade ist dieses Modell direkt weiter verwendbar. Die Lösungen von Gantmacher und Krein [11] wurden für transversale Schwingungen der Perlenschnur für zwei Fälle erbracht:

  • Perlenschnur einseitig frei schwingend
  • Perlenschnur beidseitig fest eingespannt

Die Global Scaling Theorie übernimmt das Modell der fest eingespannten Perlenschnur. Wird eine solche Perlenschnur zu Schwingungen angeregt, so können sich bei bestimmten Resonanzfrequenzen, die einer genauen harmonischen (also ganzzahligen) Teilung der Länge der Perlenschnur entsprechen, stehende Wellen ausbilden. Stehende Wellen können sich nur zwischen zwei festen Wänden bilden, wobei die Frequenzen durch den Abstand der Wände und durch die Gruppengeschwindigkeit determiniert sind.

pg 26


Bei einer stehenden Welle macht die Definition der Phasengeschwindigkeit keinen Sinn mehr. Die Welle pflanzt sich nicht mehr fort, sondern hat sich durch Reflexion und Überla-gerung gebildet. Mathematisch kann deshalb auch von einer unendlichen Phasenge-schwindigkeit gesprochen werden. Physikalisch ist dies jedoch unmöglich. Da selbst die Elemente des Mediums noch eine Ruhemasse haben, wird auch die Phasengeschwindigkeit immer endlich sein.

Wird eine stehende Welle von außen gestört (zum Beispiel Einfügen einer Wand au-ßerhalb eines Knotenpunkts), so bricht die stehende Welle zusammen, da die Reflexion unterbunden worden ist. Dieses Zusammenbrechen erfolgt jedoch nicht sofort, sondern breitet sich wieder mit der Front- oder Gruppengeschwindigkeit der Welle aus.

Das Bild der stehenden Welle wird nun auf das Medium übertragen. Über die Evolution des Universums hat sich ein Hintergrundfeld vieler stehenden Wellen herausgebildet. Als Folge davon werden Massekörper aus den Schwingungsbäuchen verdrängt und zu den Knotenpunkten gedrückt. Das ist die uns bekannte Wirkung der Gravitation, weshalb diese stehende Welle im Gravitonenmedium als stehende Gravitationswelle bezeichnet wird.

[Abbildung snip]

Wie wir später noch sehen werden, ist die stehende Gravitationswelle in der Global Scaling Theorie eng mit der Zeit verknüpft. Die hier vorweggenommene Aussage daraus ist, daß die stehende Gravitationswelle nicht als eine Perlenschnur quer durch das Universum betrachtet werden darf. Das ist nur eine stark vereinfachende aber anschauliche Modell-vorstellung. Anstelle stehender Gravitationswellen ist die allgemeinere Beschreibung eines gravitativen Hintergrundfeldes sogar präziser. Nach Global Scaling schwingt das gravitati-ve Hintergrundfeld mit all ihren kurzzeitigen Schwankungen (Fluktuationen) an jedem Punkt synchron. Das unterscheidet sie stark von einer üblichen Welle mit einer endlichen Aus-breitungsgeschwindigkeit. Diese Synchonizität ist in der Quantenphysik mit dem Einstein-Padolski-Rosen (EPR) Effekt im mikroskopischen Kosmos längst bekannt und auch experimentell verifiziert. Die Global Scaling Theorie geht nun davon aus, dass es auch im makroskopischen Kosmos die selben Phänomene quasi auf höheren Knotenpunktebenen ebenfalls gibt.

pg 26/27


Die Massengerade

Die logarithmische Gerade des Global Scaling Kettenbruchs (36) ist theoretisch unendlich lang, da aus der Mathematik grundsätzliche kein Grund für eine Beschränkung vorliegt. Anders ist das natürlich, wenn diesen Zahlenwerten eine physikalische Bedeutung zu-kommen soll.

Wie schon erwähnt ist das stabilste aller physikalischen Eichmasse die Masse des Pro-tons. Das isolierte Proton hat eine mittlere Lebensdauer von größer 1.6×10 25 Sekunden [11] . Das in der Lebensdauer am nächsten liegende Teilchen ist das freie Elektron. Dieses hat eine mittlere Lebensdauer von größer 2.0×10 22 Sekunden [11] , also etwa Tausend mal weniger als das Proton. Das andere atomare Kernteilchen das Neutron hat im ungebundenen Zustand gerade mal eine mittlere Lebensdauer von 896 Sekunden [11] , also vergleichsweise nichts.

Wegen dieser außerordentlichen Stabilität ist in der Global Scaling Theorie die Ruhe-masse des Protons das Basiseichmaß Yp. Eine mit der Ruhemasse des Protons geeichte logarithmische Gerade heißt Massengerade. Durch diese Eichung der logarithmischen Gerade entspricht jedem Wert des GS -Kettenbruchs eine physikalische Größe i.e. Masse X.

Die kleinste physikalische Masse ordnet Müller [23] am Platz N0 = 54 auf der logarithmischen Geraden. Dies entspricht der Ruhemasse mg des Photons oder Gravitons, also den Elementen des Mediums. Dieser Wert ist so klein, daß er mit heutiger Meßtechnologie nicht bestimmbar ist:

[ ] kg 10 908 5 m e m 51 p 54 - - g × = = . (46)

Dieser Wert stellt das untere Ende der Massenskala dar. Das obere Ende mH liegt auf der logarithmischen Geraden bei +189. Dieser Wert entspricht theoretisch der Gesamtmasse des Universums und ist

[ ] kg 10 018 2 m e m 55 p 189 H × = = . (47)

Dazwischen liegt eine fraktale Unterteilung der logarithmischen Geraden gemäß der Müller-Menge vor. Das Kilogramm liegt im Dezimalsystem (basiert auf log10 nicht ln) ziemlich genau in Mitte dieser Extremwerte. Die logarithmische Massengerade umfaßt 3*81 Haupt-abschnitte. Die Hauptabschnitte können immer weiter dreigeteilt werden, denn es ist 1×3×3×3×3=81. Im Anhang 3 sind die Werte der Massengerade dargestellt.

Gravitonenfluß

Das schwingende Medium (also unser Universum) muß dauernd von außen mit Energie versorgt werden, damit die geschaffenen Strukturen nicht zerstört werden. Unser Univer-sum ist demnach ein offenes System, in das ständig Energie hineinließt. Die Energie einer stehenden Welle kann nur in einem Knotenpunkt in oder aus der stehenden Welle fließen, ohne daß die Welle nicht zerstört wird. Deshalb stellt der Rand des Universum ebenfalls ein Knotenpunkt dar.

Durch die Schwingung der Perlenschnur (des Mediums mit den darin enthaltenen Mas-sen) werden die Massen zu den Knotenpunkten gedrängt. Dort ist der Druck größer als an den Schwingungsbäuchen. Die Erde liegt beispielsweise in der Nähe eines solchen Kno-tenpunkts. Ebenso fließen auch ständig Gravitonen und kleinere Massen in Richtung der Knotenpunkte, was dazu führt, daß die Masse in diesem Fall die Erde ständig an Gewicht zulegt.

Mit kleiner werdendem Abstand zu einem Knotenpunkt nimmt der Gravitonenfluß stän-dig zu. Dieser Gradientenvektor ist der Zeit äquivalent (mehr dazu später). Wieder treffen wir also auf eine Wechselbezie hung zwischen Gravitation und Zeit.

pg 28


Hatte eine Masse bis zum erreichen des Knotenpunktes noch eine Fusionstendenz, so ändert sich dies beim Verlassen des Knotenpunktes. Je weit er weg die Masse wegen ihres zunehmenden Gewichts nach rechts wandert, desto mehr hat sie eine Zerfallstendenz. Erreicht die Masse den rechten Randbereich, so muß sie entweder durch einen raschen Massenzuwachs über die folgende Lücke springen , oder wenn das nicht möglich ist muß die Masse voll in den Schwingungsbauch eintauchen und wird dort in kleinere Stücke zerfallen. Diese kleineren Stücke sind dann wieder weiter links von der logarithmischen Geraden und können ihren Weg nach rechts wieder neu starten.

pg 29


Phase auf der logarithmischen Gerade

Der aufmerksame Leser wird feststellen, daß in der Massengerade viele natürliche Massen fehlen. Ganz prominente Abwesende sind beispielsweise die Elektronenmasse

[11] [keV] 06 [kg] 10 0054) m e 0.00015) (510.990 0.000 (9.1093897 ± = ± = -31 (48)

oder die Masse der Erde [11]

[kg] 10 24 E M 0.001) (5.976 ± = (49)

Beide Massen fallen in eine Lücke der Müller-Menge. Die Elektronenmasse liegt zwischen den Randbereichen -8...-7 des freien Glieds N0, die Masse der Erde zwischen 118...119. Erst mit der Einführung einer neuen Größe der sogenannten Phase können diese Werte mit Hilfe des fraktalen GS-Kettenbruchs (36) dargestellt werden. Auf der linken Seite vom Global Scaling Kettenbruch finden wir dann auch einen Platzhalter P für die Phase. Die Phase P nimmt nach der Global Scaling Theorie hauptsächlich drei verschiedene Werte an:

  • P = 1 (keine Verschiebung)
  • P = 4.481689 (Verschiebung um +90° auf der logarithmischen Gerade)
  • P = 0.22313 (Verschiebung um -90° auf der logarithmischen Gerade)

Die letzten beiden Werte ergeben deckungsgleiche Fraktale (man beachte, dass der Ab- stand zwischen zwei Knotenpunkten einer HALBEN Wellenlänge entspricht). Die logarith- mische Gerade ist also jetzt wie folgt strukturiert:

-9 -6 -3 0 3 ... ... 6 9

Bild 22: Die zwei um 90° phasenverschobenen Müller-Mengen. Die beiden Mengen sind um 1.5 logarithmische Einheiten gegeneinander verschoben.

Diese Phasenverschiebungen sind immer bei Berechnungen nach Global Scaling zu be- rücksichtigen. Diese beiden phasenverschobenen Fraktalgruppen erhalten auch folgende Bezeichnungen:

  • keine Verschiebung: Vakuumkompressionswelle
  • mit Verschiebung: Materiekompressionswelle

Daneben hat sich gezeigt, dass in der Natur sehr lang evolvierte Systeme (wie Elementar- teilchen) zwei weitere Phasenverschiebungen bevorzugen:

  • P = 6
  • P = 1/6

Technische Systeme, die nicht lange evolviert sind oder wegen anderen Randbedingungen nicht die optimalen Phasenwerte annehmen können, haben meist nochmals andere, ganz beliebige Phasen. Diese Phasen MÜSSEN bei einer Anwendung von Global Scaling sorg- fältig durch die Recherche von großen Datenmengen, die mit der zu optimierenden Anwen- dung in Bezug stehen, bestimmt werden. Der Global Scaling Calculator 3000 Enterprise liefert zur Phasenbestimmung wertvolle Hilfsmittel.

pg 31


Müller [23] benützt als Erklärungsmodell für die Phasen 6 und 1/6 die Reflexion der Gra-vitationswelle am Rand des Universums . Da jedoch wie früher schon gesagt das Wellenmodell nur eine sehr vereinfachte Modelldarstellung wiedergibt, ist diese Erklärung ebenfalls nur didaktisch vereinfachend. Tatsächlich reflektieren solche Wellen überall wo Dichteunterschiede herrschen (Phasenübergänge). Es ist unmittelbar einsichtig, dass dadurch lokal immer verschiedenste Phasenverschiebungen möglich sind. Aber auch das Wellenmodell wird nur didaktisch verwendet, um die Ursache des Fraktals physikalisch anschaulich zu erklären. Mathematisch genügen jedoch schon Wellenvorgänge allein auf der logarithmischen Zahlengerade selbst. Statt von einer phasenverschobenen Welle spricht Müller dann auch von einem Kanal.

Diese Phasenverschiebung relativiert Aussagen, daß es nur bestimmte von der Natur bevorzugte Bereiche gibt, während andere Bereiche stets gemieden werden. Auf Grund der verschiedenen Kanäle oder parallel vorhandenen Müller-Mengen auf der logarithmischen Geraden sind demnach grundsätzlich alle Werte von der Natur realisierbar. Doch mit der Wahl der Phase entscheidet sich ein System letztlich auf seine individuellen bevorzugten Wertebereiche. Und deshalb muss diese Phase für technische Optimierungen bestimmt werden.

pg 32


Diese Moden sind in verschiedenen Strukturverhältnissen wiederzufinden. Als Beispiel sind unten einige kosmische Strukturverhältnisse angeführt.

3 e 20 Galaxie unsere r Galaxien benachbarte Abstand = @ 3 e 20 Galaxie unsere Durchmesser Durchmesse Galaxien e benachbart Abstand = @ 6 e 400 Galaxie unsere r Durchmesse ufen Durchmesse = @ 6 e 400 Galaxie unsere Durchmesser Galaxienhaufen Galaxienha r Durchmesser = @ 6 e 400 Galaxienhaufen Durchmesse Superhaufe r = @ 6 e 400 ufen Galaxienha r Durchmesser n Superhaufen Durchmesser Durchmesse = @ 3 e 20 Galaxienhaufen r Durchmesse Zellen - Einasto r = @ 3 e 20 ufen Galaxienha Durchmesser Zellen Einasto- Durchmesser Durchmesse = @ 9 9 e 8100 km 10Lichtjahre Sonnensystem Durchmesser Sternenabstand Mittlerer = @ = 11.6×10 9 9 e 8100 14000000km km Sonne Durchmesser Sonnensystem Durchmesser = @ = 11.6×10

Bild 25: Einige Strukturverhältnisse im All

Diese Moden sind ungemein wichtig, wenn Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Er- scheinungen gesucht werden. Das Proton liegt beispielsweise im Knoten N0 = 0. Interes- santerweise liegen die Hirnfrequenzen (rund 5 Hertz) um den Knoten 54 (die Frequenzge- rade folgt unten). Das ist der logarithmische Abstand von 2 x 27 zum Proton. Das Proton wiederum hat in der Längengerade den logarithmischen Abstand von 27 zum Knotenpunkt 27, welcher alle Modi in s ich vereint und die Abstände im Bereich der DANN enthält.

pg 35


Die Frequenzgerade

Nach demselben Verfahren wie die Massen- und Längengerade kann auch eine Gerade für die Frequenz gebildet werden. Das Eichmaß dazu ist:

[Hz] 001 486 h f 24 p 2 p 7)×10 1± = ×m ×c 2p = 0.000 (1.425 , (54)

Die Frequenzgerade liefert eindeutige Werte. Ganz interessant sind beispielsweise die Werte um das sichtbare Licht [24] . Das sichtbare Licht belegt den Randbereich um e[-21;-e- 1]. Das gefährliche UV-C liegt links vom Knotenpunkt auf der obersten maßstablichen Ebene N0 = -21. Und unmittelbar rechts davon beginnt das UV-B und schließlich UV-A.

UV-C UV- B UV-A Schumann- UV Harte UV-Strahlung (Weltraum) Infrarotstrahlung 754nm 457nm 270nm

Bild 26: Das elektromagnetische Spektrum im Bereich des sichtbaren Lichts.

Das menschliche Auge, das Blattgrün und die meisten auf der Erdoberfläche befindlichen Lebewesen haben sich speziell auf die Wellenlänge des grünen Lichts optimiert. Der Grund ist das Farbspektrum der Sonne. Dieses Spektrum (Strahlung eines schwarzen Körpers mit einer Oberflächentemperatur von ca. 6000K) hat ihr Maximum bei Grün. Die grüne Farbe liegt nun genau auf dem Knotenpunkt e-1 der maßstablichen Ebene N_1.

Die rote Farbe ist das Ende des Randbereichs bei N0 = -22 oder e[-21; -e-1, e+1]. Die nachfo lgende Lücke ist der Bereich der Wärmestrahlung. Das Violett markiert das andere Ende des Randbereichs bei e[-21; e+1, -e-1] und geht danach in Richtung des Knoten- punkts N0 =-21 ins Ultraviolett über.

Der Wertebereich der Frequenzgerade ist invers zum Wertebereich der Längengerade. Der kleinste Wert ist N0 = 108, der größte N0 = +54. Auch hier sind wieder die selben Moden vorhanden, denn 108+54 = 162 = 2*3*3*3*3. Die Wertetabelle der Frequenzgeraden ist im Anhang 6.

pg 36


Die Zeitgerade

Schließlich folgt die besonders wichtig Zeitgerade. Das Eichmaß ist der Umkehrwert vom Eichmaß der Frequenz und ist

[s] 008 8 150 m c h p 2 p -25 4)×10 ± = × 2p× = t 0.000 (7.015 , (55)

So schön wie sich die Frequenzgerade nach der Eichung nutzen läßt, ist das mit der Zeitge- rade nicht der Fall. Das Eichmaß der Zeit ist der Umkehrwert der Frequenz und hat richti- gerweise die Einheit Sekunden. Dieses Eichmaß der Zeit ist streng genommen auch nur gültig für schwingende Systeme, denn die Herleitung erfolgte über das Eichmaß der Fre- quenz. Für solche Vorgänge (also Schwingungsperioden, Umlaufzeiten) ist die Zeitgerade genau so nützlich wie die Frequenzgerade. Der Wertebereich der Zeitgerade ist dann wieder invers zur Frequenzgerade oder gleich wie die Längengerade von N0 = 54 bis N0 = +108.

Durch unsere Existenz, durch unsere Gewohnheit die Vergangenheit aufzuzeichnen und die Zukunft prognostizieren zu wollen, haben wir einen ganz bestimmten Platz auf der Zeitgeraden. Nur, welchen Platz soll s denn sein? Will man mit der Zeitgerade abschätzen, was die Zukunft eines Wertes ist (Prognose), so ist das zwar theoretisch möglich. Doch wir haben ein gewichtiges Problem. Wir wissen nicht, an welchem Punkt und auf welcher maßstablichen Ebene der Zeitgerade wir uns befinden. Für eine Prognose muß also die Zeitgerade gestellt werden.

pg 37


Die Dimension der Zeit

Die bisherigen Beschreibungen der verschiedenen logarithmischen Geraden (oder Dimen-sionen) gibt eine einfache Übersicht der verschieden geeichten Müller-Mengen. Gerne würde man nun daraus ableiten, daß die Natur nur Objekte außerhalb der Lückenbereiche erschafft. Wie wir aber schon mit der Phase gesehen haben, ist dies nicht der Fall. Die Frage stellt sich dann, was dieser Global Scaling Kettenbruch wirklich bedeutet und wie diese Müller-Mengen erfolgreich für die Interpretation von außergewöhnlichen Experi-menten und zur Vo raussage neuer Experimente zum Beispiel zur Gravitation [47] oder zur Energieerzeugung genutzt werden können. Ein wichtiger Schlüssel zu der Neuen Physik liegt im Wesen der Zeit. Unters uchen wir also die Dimension der Zeit etwas genauer.

Die globale Zeitwelle

Die stehende Gravitationswelle erzeugt Zonen verschiedener Dichten entlang der logarith-mischen Geraden. Es soll nochmals ausdrücklich erwähnt werden, daß diese logarithmische Gerade nicht als eine stehende Welle existiert. Dieses Modell ist nur eine bildhafte Vorstel-lung von dem natürlichen Selektionsprozeß, der letztlich zu der Vielfalt von Körpern und Lebensformen geführt hat, wie wir sie kennen.

...

Dieser Gradientenvektor erzeugt den lokalen Effekt des Zeitflusses. Oder noch präziser: Der Gradient der Gravitonendichte ist die Zeit. Diese Definition in der Global Scaling Theorie [24] ist fundamental. Für diese Definition ist dem Autor keine Herleitung bekannt. Daraus folgt unmittelbar, daß die Zeit die selbe fraktale Struktur der Müller-Menge haben muß, wie dies beispielsweise für die Massengerade zutrifft. Die Zeit wird dadurch zu einer echten physikalischen Größe (Dimension) mit all ihren quantisierten Eigenschaften. Die globale, stehende Gravitationswelle dehnt und staucht die lokale Zeit in logarithmisch-hyperbolischen Abständen auf der Zeitgerade. Dies ist in Analogie der globalen, stehen-den Gravitationswelle die globale Zeitgerade.

Bei der Rekursion haben wir gesehen, daß eine einfache Schleife (auf einer maßstabli-chen Ebene) nur mehrfach durchlaufen werden kann, wenn diese Umgänge hintereinander also sequentiell erfolgen. Die Ausgangsgröße ändert sich in Schritten, und ebenso er-folgen diese Änderungen in Zeitschritten. Verallgemeinern wird diese Erkenntnis und die Erkenntnis der globalen Zeitgerade (Struktur einer Müller-Menge), so folgt: Der Zeitfluß er-folgt nicht kontinuierlich sondern in Schritten. Der Zeitfluß ist gequantelt. Dies ist experi-mentell nachprüfbar.

pg 38


Shnoll Experimente zur Gleichzeitigkeit

pg 39/40/...


Kozyrev's Konzept über die Eigenschaften der Zeit

Zeit ist die wichtigste und rätselhafteste Eigenschaft der Natur. Mit diesem Satz beginnt eine bislang fast unbeachtete Arbeit von Nikolay Alexandrovich Kozyrev [17] . Und wie nachfo lgend dargestellt, ist dies nicht übertrieben. Seine Ausführungen basieren auf den drei Axiomen:

  1. Zeit besitzt eine Qualität, die einen Unterschied zwischen Ursache und Wirkung kreiert. Diese Qualität kann durch ein Muster oder eine Wirkungsrichtung hervor-gerufen werden. Diese Eigenschaft bestimmt den Unterschied von Ve rgangenheit und Zukunft.
  2. Ursachen und Auswirkungen sind immer durch den Raum getrennt. Deshalb be-steht zwischen beiden ein beliebig kleiner (aber nicht keiner) räumlicher Abstand.
  3. Ursachen und Auswirkungen sind immer in der Zeit getrennt. Deshalb besteht zwi-schen deren Erscheinen immer eine beliebig kleine (aber nicht keine) Zeitdifferenz mit festem Vorzeichen.

Das zweite Axiom widerspiegelt die Newton sche Infinitesimalrechnung (¶x¹ 0, ¶t =0), das dritte Axiom hingegen widerspricht dieser. Umgekehrt ist es in der Atomphysik. Wegen dem Unbestimmtheitsprinzip wird für die Überlagerung der Felder oft ¶x=0 und ¶t ¹ 0 gesetzt. Die klassische Mechanik und die Quantenmechanik sind die beiden Extrempunkte des allgemeinen Falls

2 C = ¶t ¶x . (56)

pg 42


Das Zeitmuster sollte zu einer Stabilen Größe bezogen werden. Dies kann nicht die Materie sein. Übrig bleibt der leere Raum. Und dieser ist tatsächlich in der Lage zwis chen Links und Rechts zu unterscheiden (Symmetriebrechung). In der Quantenphysik ist dieses Phänomen der Brechung der Raum-Zeit Symmetrie für Teilchen mit Spin lange bekannt. In einem rechtshändigen Koordinatensystem ist das Zeitmu ster positiv, in einem linkshändigen (Spiegelbild) negativ. Deshalb hat Kozyrev vorgeschlagen, daß C2 einer physischen Rotationsgeschwindigkeit entspricht. Folge-richtig führt er Experimente mit Kreiseln und später mit reflektierenden Wänden durch.

Kozyrev sagt: "Die Zeit tritt mittels der Ursache zum Effekt in ein System ein. Die Rotation verändert die Wahrscheinlichkeit dieses Hineinfließens, und, als eine Konsequenz erzeugt das Zeitmuster eine zusätzliche Kraft im System. Diese zusätzliche Kraft verändert das Potenti-al und die Gesamtenergie des Systems. Diese Veränderungen wiederum erzeugen das Zeitmuster. Und daraus folgt die Zeit hat (ist) Energie. Diese Zusatzkräfte zwischen zwei Körpern sind entgegengesetzt gleich groß, so daß sich der Impuls des Gesamtsystems nicht ändert." Kozyrev bestimmte in einem linkshändigen Koordinatensystem den unge-fähren Wert für C2 zu:

[ ] s km 50 700 C 2 / ± + = . (58)

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Kozyrev hingegen konnte auch die jetzt gerade aktuelle Position detektieren. Dazu muß das Signal sofort vom entsprechenden Stern zu uns übermittelt werde. Es handelt sich somit eindeutig nicht um elektromagneti-sche Wellen sondern mit großer Wahrscheinlichkeit um das Zeitmuster.

...

Aus den Experimenten von Shnoll et. al. und Kozyrev lernen wir, daß alle Prozesse in der Natur gekoppelt und synchron verlaufen. Dafür verantwortlich ist nach der Global Scaling Theorie die globale Hintergrundfeld oder die globale Zeitwelle. Diese Zeitwelle (Kozyrev [17] : Zeitmuster) kann geschirmt, reflektiert und gebrochen werden. Sie zeigt damit ähnliche Eigenschaften wie die elektromagnetische Welle.

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Experimente von Erwin Saxl


Neben solchen deutlichen Ausschlägen fand Saxl schon 1964, daß die Newton sche Gravitationskonstante nicht ganz konstant ist sondern sich ständig leicht verändert. Das Pendel zeigte immer kleine Schwankungen in der Periodendauer, die weit größer waren als die Meßauflösung. Die Feinstruktur der Messung wiederholte sich teilweise. Zum Beispiel konnte zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis, als der Mond genau entgegengesetzt zur Sonne stand, eine ähnliche Feinstruktur registriert werden, wie kurz vor der Sonnenfinster-nis. Diese Übereinstimmung der Fluktuationen einer sich ändernden Meßgröße ist ein Hin-weis auf gemeinsame Ursachen.

Schon 1964 stellte Saxl [31] fest, daß sich die Schwingungsdauer des Torsionspendels massiv verändert, wenn das Pendel welches sich in einem Faraday schen Kä fig befand gegenüber Erde elektrisch geladen wurde. Unabhängig, ob die Spannung positiv oder negativ war, vergrößerte sich die Schwingungsdauer. Bei 5000 Volt betrug die Änderung knapp +0.3%. Dieser Effekt ist mit bestehenden Theorien völlig unerklärlich.

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Die Experimente von Ebner und Schürch

Experimente, welche die Arbeiten von Kozyrev und Saxl verknüpfen, wurden auf eindrück-liche Weise durch die beiden Chemiker Guido Ebner und Heinz Schürch in Basel durchge-führt. Im Auftrag von Ciba Geigy (heute Novartis) untersuchten die beiden den Einfluß von elektrostatischen Feldern auf das Wachstum und die Morphogenese von lebenden Orga-nismen, wenn deren Keime, Samen oder Eier für eine gewisse Zeit zwischen zwei Platten mit einem elektrischen Feld von 500....2000V/m belassen wurden.

Die Ergebnisse waren für alle Beteiligten, und sicher auch für den Arbeitgeber, über-raschend. Im Jahr 1989 meldet Ciba Geigy ein Patent für ein Verbessertes Fischzucht-verfahren an. Darin wird beschrieben, wie sich Fische (Forellen) besonders gut entwi-ckeln, wenn deren Eier vorher in einem elektrostatischen Feld ausgesetzt wurden. Im Vergleich zu unbehandelten Fischeiern konnte die Schlupfrate um 100...300% gesteigert werden, die Fische waren agiler und vitaler, waren viel Widerstandsfähiger gegen Krank-heiten, nahmen wesentlich rascher an Größe und Gewicht zu und erreichten schneller das Erwachsenenstadium.

Was im Patent fehlt, dem Autor aber von Herrn Schürch anhand von Bildern gezeigt wurde, ist die starke Veränderung der Morphogenese. Die Fische hatten neben einem kräftigeren Körper und kräftigeren Farben ein viel stärkeres Gebiß und ein verlängerter, nach oben gebogener Unterkiefer. Diese Fischformen sind seit langer Zeit ausgestorben!

ß Links eine männliche Regenbogenforelle aus europäischem Zuchtbetrieb, rechts eine nach dem Verfahren behandelte männliche Regenbogenforelle mit Fischeiern aus demselben Zuchtbetrieb. Auffällig sind hier die sichtbaren stark en Veränderungen des Unterkiefers, die auch ursprünglich zu diesem 1882 aus USA eingeführten Jagtfisch gehört, allerdings nicht in dieser starken Ausprägung.

Bild 36: Das Verfahren von Ebner und Schürch: Oben ein kleiner Ausschnitt aus der Patentschrift, unten die Vergleiche in der Morphogenese von Regenbogenforellen.

Doch das war nur der Anfang. Die chemische Industrie war offensichtlich nicht an einer weiteren Verwertung der Forschungsresultate interessiert, so daß die beiden das Institut for Pharmaceutical Research in der Nähe von Basel gründeten und in dessen Namen meldet Guido Ebner ein weiteres sehr umfassendes Patent an. Darin wird die Auswirkung von elektrostatischen Feldern auf verschiedenste Lebensformen (Kresse, Weizen. Mais, Farn, Mikroorganismen, Bakterien) im Frühstadium beschrieben.

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Durch die Behandlung mit dem elektrostatischen Feld die sich offenbar auch nicht immer gleich stark auswirkt werden lebende Organismus im Frühstadium in der Zeit zu-rückgesetzt. Sie erhalten Formen, die längst nur noch als Versteinerungen bekannt sind. Chemische Vorgänge werden bei dieser Behandlung ausgeschlossen, da kein elektri-scher Strom durch die Organismen fließt. Eine mögliche biologische oder physikalische Ur-sache für diese Effekte ist nicht bekannt.

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Der monotone Zeitpfeil in der bisherigen Physik ist also nur eine sehr oberflächliche Betrachtung. Die Homogenität der Zeit ist ein Mittelwerteffekt. Tatsächlich ist die Zeit eine fraktale Dimension, wie andere Dimensionen auch. Und so schreitet auch diese Dimension der Zeit auf der logarithmischen Geraden mit der hyperbolischen Substruktur der Müller-Menge von kleinen Werten zu den großen Werten entlang. Die Zeit wird erst durch diese immer ablaufenden Verdichtungen und Verdünnungen erschaffen. Oder ist es vielleicht sogar umgekehrt?

Lokale und globale Zeitgerade

Nach der Global Scaling Theorie [24] wird für jeden Prozeß, für jede neu entstandene Kreati-on, für jedes neu entstehende Leben (Embryogenese) eine neue Zeitgerade gestartet. Der Start erfolgt immer an einem Knotenpunkt der globalen und der lokalen, prozeßgebundenen Zeitgerade. Das ist die lokale Zeitgerade. So existiert auch für die Erde, für das Sonnensys-tem, für unsere Galaxie, für das Universum, aber auch für die Lebewesen wie Sie und ich eine Zeitgerade.

Eine globale Zeitgerade ist einer lokalen Zeitgerade übergeordnet. Das bedeutet, globa-le Ereignisse, die zum Beispiel auf der Sonne stattfinden, haben immer Auswirkungen auf lokale Prozesse. Umgekehrt ist das weniger der Fall. Diese globalen Ereignisse wirken gleichzeitig durch alle Ebenen hinab bis zu unseren lokalen Prozessen. Dies wird besonders schön durch die Experimente von Shnoll et. al. aber auch von Saxl dokumentiert. Darin finden tägliche, monatliche und saisonale Abhängigkeiten statt, welche die Auswirkungen der nächst höheren globalen Zeitgeraden dokumentieren. Und diese Experimente sind nicht die Ausnahme. Ebenfalls ein Experiment, das mit Hochspannung funktioniert, ist der sogenannte Biefeld-Brown Effekt.

Ein asymmetrisch konstruierter Kondensator [4] , der mit einer statischen Spannung von 30kV und mehr aufgeladen wird, beschleunigt sich immer in Richtung positiver Pol. Dieser Effekt kann nicht alleine dem Ionenwind zugeschrieben werden, denn er funktioniert auch im Vakuum und im Ölbad. Thomas Townsend Brown stellte unter anderem fest, daß die Auslenkkraft nicht immer gleich ist, sondern auch von saisonalen Bedingungen abhängig ist.

Ebenso stellte der Autor mit einem sehr einfachen Experiment eine Abhängigkeit von Tag, Monat und Jahr fest. Es handelt sich um das Wasserfadenexperiment, zuerst be-schreiben vom Nobelpreisträger Philipp Lenard [19] , und wiederentdeckt von Gunnar Norling und Olof Alexandersson [26] . Bei diesem Experiment wird die Wasserinfluenz derart ver-stärkt, daß frei fallendes, möglichst reines Wasser eine Kupferplatte gegen Erde mit Span-nungen weit über 10kV aufladen kann. Diese Ladungsträger können über eine Funken-strecke oder eine gewöhnliche Leuchtstofflampe gegen die Erde abgeführt werden. Die Entladefrequenz ist überhaupt nicht konstant und hängt in extremen Masse von Tages und Nachtzeit ab. Am Tage ist die Frequenz im Mittel um 1 Hertz, in der Nacht im Mittel um 10 Hertz. Ist dazu noch Vollmond, so steigert sich die Frequenz nachts bis über 25 Hertz. An-dere Parameter wie Temperatur, Luftfeuchte und Wasserqualität änderten sich nur sehr gering.

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Die Auswirkungen der globalen Zeitwelle auf lokale Experimente sind meist sehr klein. Das ist der Grund, warum diese nicht schon längst entdeckt worden sind. Hinzu kommt,erimente sind meist sehr klein. Das ist der Grund, warum diese nicht schon längst entdeckt worden sind. Hinzu kommt, daß es außer Shnoll et. al. noch niemandem in den Sinn gekommen ist, ein Experiment an mehreren Orten simultan zu fahren und dazu noch die Meßdaten ohne die üblicherweise Verwendeten Fehlerkorrekturen oder Kurvenglättungen zu vergleichen. Der Schlüssel zum Finden dieser globalen Zeitwelle liegt im Aufspüren von gleichzeitigen Fluktuationen in möglichst vielen, verschiedenen aber gleichzeitig gemessenen Experimenten.

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Dieses Öffnen und Schließen des Systems entlang der logarithmischen Zeitgeraden ist der Grund für die Schaffung und Zerstörung von Strukturen. Eine Strukturbildung ohne ständige lokale Verletzungen des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik wäre nicht möglich.

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Es ist nicht möglich, ein reiner statischer primärer Prozeß zu verwenden, denn sonst kann die aus dem globalen Prozeß eingekoppelte Energie lokal nicht nutzbringend weiter-verwendet werden. Für einen dynamischen Prozeß benötigen wir, wie oben erwähnt, eine deutlich höhere Frequenz oder eine deutlich tiefere Frequenz als der anzuzapfende globale Prozeß. Ein Hinweis, welchen globalen Prozesse wir nun konkret wie anzapfen sollen stammt von niemand geringerem als Nikola Tesla.

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